Stewart

12.July 2014 - Alaska I


So, jetzt habe ich erst einmal den Platz korrigiert, Der Letzte war ein wenig verrutscht. Aber ich war froh ueberhaupt Einen gestzt zu bekommen. Schoen von Euch zu sehen. Ja, Fussball das haelt alle auf Trab. Ist sogar bei mir angekommen, dass Deutschland 1:7 gegen Brasilien gewonnen hat und nun mit Argentinien im Endspiel steht. Wird ja richtig spannend. Mal sehen wie es ausgeht. Ihr seht, sogar im Nirgendwo ist man informiert. Grandiose Landschaft aber voellig menschenfrei, naja nicht ganz. Wir sind jetzt in Stewart an der Grenze zu Alaska am Pazifik. Wir haben heute auch einen Tagesausflug in die USA gemacht, weil der grandiose Salmon Glacier nur ueber die USA zu erreichen ist. Die Grenze interessiert hier Niemanden. Es gibt zwar an der Strasse einen Uebergang, aber der ist nicht besetzt. Warum auch!!!!! Wohnt ja Niemand hier und am Pazifik kann man das Land ja nur verlassen oder in eine andere einsame Bucht schippern, so man ein Boot hat. Was natuerlich von Vorteil ist in der Einsamkeit, keine gefuehlten 10.000 Chinesen. Ab Jasper bzw. Banff sind die Wege in die Urbanitaet einfach zu weit. Wer moechte, kann jede Menge Haeuser und Farmen kaufen. Fast jedes zweite Anwesend steht zum Verkauf. Landflucht wohin man schaut. Die jungen Leute haben einfach keinen Bock auf nichts. Heute habe ich mit Dave mal ueber die Gruppe gelaestert. Das ist ein Haufen von selbstsuechtigen Leuten. Gemeinsam irgendetwas teilen oder so ist nicht drin. Aber darauf lauern, dass Dave, Anna oder ich Einen ausgeben. Kannste ab heute knicken. Wir besorgen uns nur noch die Sachen fuer die Dreiergruppe. Hinzu kommen noch zwei Frauen mit Aufmerksamkeitsdefiziten. Nicht auszuhalten. Staendig passiert irgend etwas. Wenn die Eine mehr beachtet wird, als die Andere, wird auch schon mal reisserisch geheult. Richtig komisch wird es, wenn die Beiden sich um einen abgehalfterten Arzt scharren. Da wird zuerst geseuselt um sich dann hinterher die Augen ausgzukratzten. Er scheint es zu geniessen. Ansonsten ist er ein unhoefliger Mensch. Wir haben mit Helen, die uebrigens sehr lustig ist, mit fast 70-ig Jahren doch ein aelteres Semester an Bord. Die darf sich alleine mit dem Gepaeck und Zelt abmuehen, aber nicht die beiden Defizittucken, da spielt er den Held vom Erdbeerfeld. Sollte Helen im Weg stehen, wird sie auch schon mal beiseite geschubst. Sie nimmts mit Humor. Wir beide lachen uns hinterher kaputt. Tja, morgen gehts in Richtung Yukon. Es wird sehr viel gefaheren. Irgendwie muessen wir ja auch die Kilometer schaffen. Bis zum naechsten Internet beste Gruesse von Ulli und seid alle gaaaanz lieb gedrueckt..