Hallo Ihr,
das erste Erlebnis im wahren Australien liegt hinter uns. Sonntag sind wir nach Alice Springs geflogen, um dort an einer 3-taegigen Safari teilzunehmen. Alice Springs ist klein ( sogar Koenigslutter ist groesser ^^) und Sonntagsnachmittags wie ausgestorben. Man trifft ueberwiegend Aboriginis, die einem meist nicht so geheuer erscheinen.
Montag um 5.45am ging es dann richtig los. Tony, ein echter Aussie sammelte uns und 10 andere Leute ein, bevor wir uns auf den Weg zu unserem ersten Stopp, einer Camel Farm machten. Ausser Tony waren wir alle Europaer ( 5 mal Franzosen, zweimal alt und dreimal jung; 4 Deutsche; zwei frisch verheiratete Norweger und ein irisches Paerchen). Nach einigen Pausen, die fuer Pippi machen, Holz sammeln etc. gedacht waren, staerkten wir uns ein letztes Mal mit einem Sandwich, um danach dem atemberaubendem Anblick des Uluru ( Ayers Rock) standhalten zu koennen. Und auf einmal ( mehr oder weniger) war er da, der grosse Fels, der zu einem Walk entlang einlud- was wir dann auch taten. Es war wunderschoen! :) Bis auf einige nervige Fliegen, die wir nciht mehr loswurden.
Das traditionelle Glaeschen Sekt zum Sonnenuntergang tranken wir zwar ( oder auch ein bisschen mehr...) doch leider ohne Sonne, da diese hinter den Wolken verschwunden war.Allerdings war deis nicht so schlecht, da es deshalb tagsueber nicht zu heiss war!
Danach fuhren wir zu unserem ersten Bushcamp in Yulara, wo wir unser Lager bauten und Tony uns auf dem Lagerfeuer ein delicious dinner bereitete. Muede und erschoepft schliefen wir dann unter dem teilweise sternenklarem Himmel.
Die Nacht endete fuer uns um 4am(!!!). Nach einem schnellen Fruehstueck ging es zum Sunrise Point vom Uluru und Kata Tjuta ( Olgas) - und dieses MAl machten die Wolken auch Platz fuer dieSonne, sodass wir Zuschauer dieses Naturschauspiels waren. Im Anschluss daran starteten wir unseren 8km langen Walk durch dei Olgas, der viel anstrengender aber auch umso besser als der erste Walk war. Unser Abendessen hatten wir uns dieses Mal echt verdient und genossen es abseits von jeglicher Zivilisation auf dem riesigen Gelaende der Kings Creek Station.
Deses Mal stand uns eine abwechslungsreiche Nacht bevor. Waehrend wir es uns erst am LAgerfeuer gemuetlich machten, mussten wir unsere Schlafsaecker spaeter wegen Sturm und Regen (!!!) unter das kleine Dach bringen, wo wir bis zur Wake-up time, 6am, blieben.
Der Hauptprogrammpunkt unseres letzten Tages war der Walk entlang der Kings Canyons, der nochmal eine Stufe schwieriger war. Danach gab es Abschluss BBQ, wo Wiebke Camelburger (sau lecker!!) und Lici Tofu Wuerstchen ass.
Anschliessend machten wir uns auf den langen Rueckweg, bei dem wir vorne neben Tony sassen und die 100km lange Dirt Road quer durchs Outback geniessen durften. Die kleinen Huckel der unbefestigten Strasse schleuderten uns teilweise bis unter die Decke.
Nachdem wir noch einen klavierspielenden Dingo gesehen haben, kamen wir muede, kaputt und GLUECKLICH wieder in Alice Springs an. Die Tagen haben sich wirklich gelohnt! :)
LG