Wiedersehen in Sydney mit Salsa am Opernhaus
In Sydney angekommen, machte ich mich erst einmal auf die Suche nach einer relativ günstigen Unterkunft. Ich war definitiv verwöhnt von den indonesischen Preisen, so frustrierte die Suche ein bisschen. Um in solcher einer Großstadt ein Einzelzimmer unter 100 Dollar die Nacht zu finden ist fast unmöglich. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass von zwei nebeneinanderliegenden Ländern so gewaltige Preisunterschiede herrschen. Da wir uns auf Bali ein Zimmer für 10 Euro pro Nacht teilten. Schließlich musste ich feststellen, dass mein 4rer Dorm, mit 50 Dollar das Bett, ein echter Glücksgriff war. Um von den ganzen Rumgelaufen den ganzen Tag, noch ein bisschen die Sydney-Atmosphäre zu spüren, beschloss ich, mir das Opernhaus bei Nacht anzusehen. Und wie der Zufall so wollte, stoß ich beim Spaziergang am Hafen auf eine schöne Bar, wo Salsa gespielt wurde. Die Menschen waren bunt gemischt und es herrschte eine lockere Atmosphäre. Ein paar Tänze später wusste ich jede Bar in Sydney, wo Salsa Partys stattfanden und machte mich langsam mit der Sydney Salsa Szene bekannt. Die Location war super! Tanzen zu karibischer Musik, mit dem Blick auf das Lichterspiel vom Opernhaus. Von der anderen Seite guckten die 50 stöckigen Wolkenkratzer auf uns runter. Ich hatte das Gefühl, man würde auf einer Insel tanzen. So hat mich Sydney am ersten Abend begrüßt! Das fing ja schon gut an?.