Morgens besichtigte ich den Zwinger, der die Gemäldegalerie der Alten Meister beherbergt. Eine beeindruckende Kunstsammlung, die sich nicht zu verstecken braucht. Klein, aber fein trifft es ganz gut.
Anschließend schaute ich mir Dresden an. In die Semperoper kam ich leider nicht, weil sie Touristen sammeln, mir fällt kein freundlicheres Wort dafür ein. Ihr System funktioniert so: man bezahlt 9,00 Euro, stellt sich vor ein Band und dann wartet man so lange bis man hineingelassen wird. Wie lange ich hätte warten müsse, konnte mir der Aufseher nicht sagen. Auf dem Plakat ist auch nur ein Besichtigungszeitraum von mehreren Stunden angegeben. Selbst Leute, die im Internet Karten vorbestellen, müssen das Prozedere über sich ergehen lassen, nur an einem anderen Eingang. Da ich nicht so viel Zeit hatte und diese nicht mit Warten vergeuden wolle, ließ ich die Oper Oper sein, auch wenn es sich um die Semperoper handelte, und ging meiner Wege.
Ich schaute mir noch die Frauenkirche und die Kunstakademie an. Mehr Zeit blieb mir nicht, damit ich meinen Zug nach Berlin nicht verpasste.