Zurück in Vancouver sind wir dann erstmal zum Eishockey gegangen. Ohne mindestens ein Spiel kann man wohl nicht behaupten wirklich in Kanada gewesen zu sein. Unsere Partie hieß Nashville Predators vs. Vancouver Canucks. In der NHL liegen die Städte ziemlich weit auseinander und somit waren keine Nashville Fans zu sehen. Dafür gab es ausreichend Vancouver-Fans. Vor dem Spiel machen die Leute hier ne ziemlich coole Lightshow, wobei die gesamte Eisfläche als Projektorfläche genutzt wurde.
Das Spiel hatte dann alles was dazu gehörte, frühe Tore, viele Tore und auch ein paar ordentliche Faustkämpfe. Die Canucks haben dann am Ende 5:1 gewonnen. Neben ein bißchen Sport und Planung für November, waren wir dann noch einen Tag auf dem Grouse Mountain. Das ist ein Berg direkt angrenzend an Nord-Vancouver, wo man im Winter auch Ski fahren kann. Bei unserem Besuch lag noch kein Schnee, aber dafür hatten wir eine super Aussicht und Sonnenschein. Auf dem Berg haben wir dann auch endlich ein Paar Grizzlies gesehen. Die beiden waren zwar nur in einem Gehege, aber immerhin konnte man den Bären wirklich sehr nahe kommen. Diese Nähe wäre in der freien Wildbahn wohl nicht so willkommen gewesen...
Als echte Soziologen waren wir natürlich auch noch im Anthropologie und Soziologie-Museum in Vancouver. Dort werden insbesondere Gegenstände der First-Nation ausgestellt. Es gibt aber auch unendlich viele Gegenstände aus dem frühen Indien, China, Europa usw.