Schon am Sonntag ging es wieder los. Diesmal waren wir zu dritt: neben Gloria und mir war noch Christina, eine Amerikanerin da, die über Ostern bei Gloria war und jetzt wieder in Pamlerston studiert. Sie ritt the Princess, ich war wieder mit Carter unterwegs und Gloria nahm ein Pferd namens Max.
Die Jagt war allerdings nicht ganz so schön wie die am Donnerstag zuvor. Christina springt nicht und daher war es etwas umständlich immer wieder einen Umweg zu reiten, um durch ein Tor zu gehen. Über die Zäune zu springen ist nunmal der direkte Weg. Carter wurde mit der Zeit auch immer anstrengender, denn sein kleines Baby-Hirn (er ist ja erst 4 Jahre alt) verstand nicht, warum er nicht springen darf. Trotzdem war es sehr nett gewesen und dadurch, dass die Jagt bei den Nachbarn stattfand, mussten wir nicht mal durch den Stress mit dem Verladen der Pferde.
Gloria meinte auch, dass Carter wahrscheinlich noch ein bisschen zu jung für solche Veranstaltungen ist und er erstmal erwachsen werden soll.
Wir brachten Christina dann am Montag zurück nach Palmi zu ihren Vorlesungen und verbrachten die restliche Woche recht ruhig... reiten, Farmarbeit... aber nie zu viel.
Ich konnte die Zeit nutzen, um mich ein bisschen mit meiner Amerikareise auseinander zu setzten, aber nicht zu viel.
Am Freitag machten wir dann ein recht anstrengendes Springtraining. Ich musste sogar zweimal: mit Princess und mit Carter.
Das war eine gute Vorbereitung für meine letzte Jagt mit Gloria am Sonntag, den 5.5.
Carter blieb daheim, wir packten Princess und Max in den Truck und fuhren los.
Es war eine sehr angenehme Jagt und wir machten ordentlich Kilometer. Bei meinem zweiten ?full wire?-Sprung (d.h. Man springt über einen Zaun, der nicht erniedrigt wurde) machte Princess eine Vollbremsung vor dem Zaun und ich einen sehr eleganten Abgang. Ich landete halb stehend, halb kniend und konnte sofort wieder aufsteigen und beim zweiten Versuch waren wir auch erfolgreich.
Auch die Meute hatte Erfolg und wir hatten sogar zwei Kills. Weil's mein erster Kill gewesen ist, hat mir der Master ein Ohr und den Puschel vom Hasen geschenkt (womit jetzt aber die Katze und die Hunde gespielt haben).
So, meine Lieben, meine Reise in NZ neigt sich langsam dem Ende entgegen und es liegen noch ca 1000km vor mir, die ich in den nächsten 11 Tagen bewältigen muss.
Mein Plan für die nächsten 4 Tage ist: zurück nach Napier!
Liebe Grüße und bis bald!