größter nationalpark australiens

12.September 2009 - kakadu nationalpark


der kakadu nationalpark ist der größte in australien und weltkulturerbe. er ist ca. 150 km entfernt von darwin.

Für die nächsten drei tage hatte ich eigentlich eine tour zu zwei nationalparks gebucht. Als ich morgens um halb 7 einchecken wollte, sagte man mir dass ich eigentlich einen tag vorher hätte dasein müssen. Da ist ordentlich was schief geloffen. Auf meinem ticket war das richtige datum, nur hat die reiseagentur im system das falsche datum eingetragen-so ein mist. Habe aber für den selben tag eine zwei tages tour zum kakadu park bekommen, eine kostenlose übernachtung in darwin und eine eintages tour zum litchfield nationalpark. Hörte sich ok an und ich hatte auch keine andere wahl als zuzusagen.
Ich wurde dann persöhnlich von der agenturdame mit einem jeep zu meiner gruppe gebracht, die schon eine stunde unterwegs waren. Sie warteten auf mich vor einem aboriginal camp, wo wir eine führung durch einen wald, eine vorführung von waffen und digeridoos der aboriginal peopel, und eine vorführung wie man körbe herstellt aus blättern von pflanzen. Zur begrüßung spuckte und der führer erstmal einen ordentlichen schluck wasser auf die haare. Dies ist hier so tradition. Hier habe ich auch das erste mal üben können, wie man in ein digeridoo bläst. Beim dritten versuch klappte es dann schon ganz gut für das erste mal. Anschließend sind wir über holprige pisten zu einem wasserfall gefahren, wo auch eine kleine bootsfahrt um krokodile zu sehen dabei war. Ein paar exemplaren sind uns dann auch begegnet. Der nächste wasserfall war dann auf der reihe. Die sohgenannten ?jim jim falls?. Hier durften wir auch baden gehen. Trotzdem wurde vor krokodilen gewarnt. Zum glück trafen wir hier aber keine an. Nachdem wir an einem kleinen fluss den sonnenuntergang betrachteten, sind wir dann zu einem camp zum übernachten gefahren. Hier standen zwei größere zelte und drei kleine. Im großen konnten wir kochen und da kein strom vorhanden war, gab es abends nudeln mit hackfleischsoße bei einem gemütlichen candle-light dinner. Am zweiten tag sind wir morgens früh raus und zu einem schönen ort mit vielen felsen gefahren. Das besondere hier waren die vielen felsmalereien, die bis zu 20.000 jahre alt sind. Der führer hat uns dann auch die bedeutungen mancher bilder erklärt. Wir konnten auch auf einen hohen berg aufsteigen und von oben den herrlichen blick nach unten genießen. Nachmittags sind wir in ein kleines museum für die geschichte der aboriginies gefahren. Als ich wieder zurück war konnte ich mein neues hostel für eine nacht beziehen. Abends habe ich mich mit den anderen der gruppe getroffen und wir sind zum örtlichen markt gegangen. Hier gab es jede menge kunst und essen zu kaufen. Habe mich dann auch für ein kleines digeridoo entschieden, das mit nach deutschland soll.