Whitsunday Sailingtour

23.April 2011 - Whitsunday Islands




Nach dem Frühstück legten wir uns ein wenig an die Lagune und gegen ca. 13Uhr machten wir uns dann auch auf zu unserem Auto, um unsere Rucksäcke für die nächsten beiden Tage zu packen. Mit Sack und Pack bepackt schlurften wir dann zu unserem Boot die Tongarra. Wie jedesmal hatten wir natürlich wieder Angst, dass wir falsch sind und nicht abgeholt werden, natürlich jedoch waren wir goldrichtig und nachdem eines der Crew-Mitglieder ( James) einige Dinge erklärte, gingen wir dann auch zusammen mit unserer Truppe an Board. Der erste Tag auf dem Schiff bestand eigentlich hauptsächlich daraus erstmal zu den Whitsunday Islands zu fahren. Das dauerte echt fast den ganzen Tag und in der Abendhämmerung erreichten wir unseren Ankerplatz für die Nacht. Wir waren alle todeshungrig und konnten das Abendessen kaum noch erwarten. Es war auch echt lecker, obwohl mehr Gewürze nicht geschadet hätten. Nach dem Essen saßen wir alle zusammen in einer großen Runde und lernten dabei die coolen Sydneysider(Abbey, Jocelyne, Kalony und Nick) kennen. Ursprünglich kommen Abbey und Nick aus Kanada und die anderen beiden aus den Staaten doch alle machen ein Auslandssemester in Sydney, teilen sich dort eine Wohnung und sind jetzt mega gute Freunde, sodass wir gar nicht glauben konnte, dass sie sich erst seit ein paar Monaten kennen. Sie waren echt mega sympathisch nett und witzig und zeigten uns ein paar Tanzmoves. Hier das Lied ?I wip my hair back in front? wurde definitiv zu unserem neuen Lieblingstanzlied. Irgendwann ging es dann auch ab in die Schlafsäcke, die wir überall auf Deck verteilten.
Geweckt wurden wir in aller Herr Gotts Frühe von James der den Anker einholte, was eine echt laute Angelegenheit war. Doch wir blieben dickköpfig wir wir nunmal sind in unseren Schlafsäcken auf dem Deck liegen und Mick ( der Steuermann) fuhr bereits bei unruhigem Wellengang das Schiff zum berühmt berüchtigen ?Whitehaven Beach?. Er fordete uns bestimmt zweimal auf aufzustehen und als wir gerade dabei waren, beschloss eine blöde Riesenwelle Guten Morgen zu sagen, flutete über das halbe Deck, durchnässte unsere Schlafsäcke und schrottete auch nochmal eben Rebbis und Debbies Musikplayer. Ja wirklich ein guter Start in den Tag. Das Frühstück wurde während der Fahrt serviert und Jessi war nicht die Einizige die ein wenig seekrank wurde und sich so leider nicht wie geplant vollstopfen konnte. Wir erkannten natürlich sofort die Absicht dahinter nämlich die Leute daran zu hindern zu viel zu essen. Aber nicht mit uns - wir schworen Rache. Der Whitehaven beach ist bekannt dafür den feinsten Sand auf der Welt zu haben, sodass man sich damit sogar die Zähne putzen kann. Es war echt wunderschön, jedoch nervig war, dass man um schwimmen zu gehen vorsichtshalber einen ?Stingersuit? anziehen musste. Die waren auch echt richtig gut ? Rebecca hatte einen der ursprünglich für einen Elefanten gedacht war und Debbies hatte einen riesiges Loch am Hintern, aber sie stellten auf jeden Fall einen guten Schutz dar ;). Der Sand war wirklich unfassbar fein, weich und weiß doch trotzdem fanden wir z.B die Strände in Esperance schöner. Auf dem Rückweg schafften Debbie und Rebecca es fachmännisch sich bei den drei Wegen, die es auf der Insel gibt sich zu verlaufen und kamen so als Letzte auf dem Boot an. Jessi hat sich diesmal einmal nicht verlaufen und folgte schlau den anderen ;). Nach dem lunch machten wir dann einen Stopp irgendwo im nirgendwo, wo wir dann auch schnorchelten. Da wir ja verwöhnt von Exmouth sind, fanden wir die Sicht nicht so gut und auch die Unterwasserwelt, die sich uns bot, war nicht ganz so schön wie im Ningaloo Reef. Dennoch glaubten Debbie und Jessi am Meeresgrund drei Haie entdeckt zu haben, denn dort bewegten sich drei riesengroße Schatten, die zu einem Hai echt gepasst hätten und außerdem berichteten uns kurz vorher andere dort welche gesichtet zu haben. Zurück auf dem Boot gab es Tee mit Keksen. Danach faulenzten wir auf dem Boot rum und James verteilte noch Chipsplatten. Ja so lässt es sich leben. Wenig später kochte er dann auch schon das dinner und wir stoppten am nächsten Ankerplatz für die Nacht. Abends unterhielten wir uns alle, spielten ein paar ?Spiele?, tranken ein paar ?Drinks?, tanzten zur Partymusik und hatten eine Menge Spaß. Die Sydneytruppe wurde zu unseren besten Freunden und jetzt wollen wir auch ein Auslandssemester in Sydney machen, denn das ist ja mal sowas von cool.
Am darauffolgenden Morgen wurden wir diesmal zum Glück nicht von einer Riesenwelle ertränkt und Jessi konnte diesmal auch ihr Frühstück genießen, sodass wir alle entspannt zu einem morgendlichen Schnorcheltörn aufbrechen konnten. Wir sollten den riesigen Fisch namens Elvis, der sich dort wohl immer rumtreibt, zu Gesicht bekommen und so war es dann auch. Er war echt groß und blau, aber auch jetzt nicht so spektakulär wie ein Blauwal ;).
Danach hatten wir noch einmal Brunchresteessen und dann ging es auch schon wieder ab Richtung Land. Doch das sollte nicht das Ende sein, denn die Crew meinte, dass wir abends nochmal alle zusammen in eine Bar gehen können. Beim Abschied von der Crew konnte Jessi den Drang nicht mehr unterdrücken und wollte James ins Wasser schmeißen, was sich aber auf Grund der Kräfteverhältnisse als hoffnungslos erwies, sodass Jessi im Endeffekt 6Mal im Wasser landete. Zum guten Ende schafften es aber Jessi und Rebbi im guten Teamwork ihn doch noch ins Wasser zu schmeißen. Den Rest des Tages lagen wir dann an der Lagune rum, gingen im Hostel duschen und machten uns fertig für den anstehenden Abend. Es war echt lustig und hat Spaß gemacht alle waren da bis auf die Crew. Wir sind uns sicher sie hatte nur Angst wieder ins Wasser geschmissen zu werden ;).

Fortsetzung folgt...