Up to the North

10.August 2010 - Darwin


In Darwin, der nördlichsten Stadt Australiens haben wir uns zunächst für 2 Nächte in einem schönen Hostel eingemietet. Mit Pool, Bar und nicht zu vergessen Aircondition!!!! In Darwin gibt es nämich so gut wie nie einen Tag mit Temperaturen unter 30°C! Wir hatten ja von vornherein schon geplant, das wir in den Kakadu Nationalpark wollen. Dieser liegt 133 km südöstlich von Darwin, und ist der größte und vor allem schönste Nationalpark Australiens. Kurzerhand mieteten wir uns also einen Allradwagen, für 3 Tage und 2 Nächte, und mit 200$ pro Nase ein echtes Schnäppchen. Voll ausgestattet mit: Zelten, Matratzen, Kühlschrank, Campingtisch/-stühlen etc. machten wir uns also am Donnerstagmorgen auf den Weg. Und was soll ich sagen, es war einfach geil. Schwimmen unter Wasserfällen, kristallklares Wasser, super Wetter, noch viel schönere Ausblicke von den Gipfeln der Wasserfällen?..kurz: Fast wie im Paradies! Vor allem die Fahrt zu den Jim-Jim-Falls gestaltete sich als echtes Allradabenteuer. Uneben ist gar kein Ausdruck um diese ?Straße? zu beschreiben. Halbe Berge liegen dort im Weg, streckenweise ist die Straße total sandig, sodass man nur im Schneckentempo voran kam und hoffte, das man nicht steckenbleibt ;-). Desweiteren mussten natürlich auch Wasserlöcher, sogenannte Billabongs, durchquert werden-was ein Spaß! Ich war eigentlich nur froh, dass das nicht mein Auto war, was diese Strecke zu meistern hatte. Aber mit dem Mietwagen hatten wir keinerlei Probleme und sind überall problemlos rein und auch wieder raus gekommen. Übernachtet wurde auf Campingplätzen die im gesamten Nationalpark verstreut liegen. Abgesehen von unzähligen Mücken die einen fast aufgefressen haben, war es auch echt gemütlich! Während unserer ersten Nacht erlebte ich aber eine böse Überraschung. Martin und Toby lagen schon lange im Zelt und schliefen, während Maarja noch am Lesen war und ich verzweifelt nach meiner Zahnbürste suchte. Wir hatten unser Nachtlager ziemlich nah am Rande des Campingplatzes aufgeschlagen, wo das Gras also schon wieder recht hoch war. An das ganze Rascheln hab ich mich ja schon längst gewöhnt durch unser Wildcampen^^?.auf jeden Fall stand auf einmal, nicht mal 5 Meter von mir entfernt ein Dingo, und was für einer. Hatte zuvor schon auf vielen Hinweisschildern Warnungen gesehen, dass es in der Gegend viele Dingos gibt und wie man sich im Falle einer Begegnung verhalten soll, da diese netten Wildhunde als sehr aggressiv gelten. Ich stand einfach nur da wie angewurzelt und hab versucht Maarja irgendwie auf mich aufmerksam zu machen-die war aber viel zu tief in ihr Buch vertieft. Nachdem der Dingo und ich dann erstmal nen Wettbewerb gestartet hatten in : ? Wer kann wen am längsten anstarren?, hat er sich dann irgendwann aus dem Staub gemacht. Und ich hab mich letzten Endes nicht mal mehr aufs Klo getraut. ^^ Ja, campen ist wohl doch nicht so meins ;-). Auf jeden Fall waren diese 3 Tage im Kakadu Nationalpark wirklich schön. Mein absolutes Highlight: Schwimmen in den Jim Jim Falls!
Am Samstagnachmittag kamen wir dann wieder heile in Darwin an, gaben das Auto ab und gingen nochmal für eine Nacht ins Hostel. Am nächsten morgen, haben Toby und ich uns dann auf den Weg nach Broome (Westküste) gemacht. Während Martin und Maarja noch einen Abstecher in den Litchfield Nationalpark machen. Wir werden uns dann in Broome widertreffen.