Das Reisen an sich war natuerlich nicht immer einfach. Es hat eigentlich immer eine halbe Ewigkeit gedauert und man musste auch schon mal einige Stunden auf schlechten Strassen auf einem Holzbrett auf der Ladeflaeche eines Pick Ups aushalten.
Aber auch wenn ein Bus mal nicht weiter faehrt, weil er kaputt ist oder man stundenlang halb erfrierend nach einem neuen Guesthouse sucht, weil es angeblich keine Reservierung gibt und man dann im letzten Loch landet, weil es keine andere Wahl gibt ? im nachhinein kann man darueber lachen und gerade das sind ja die Momente die eine solche Reise besonders machen.
Ein weiteres Highlight war der Besuch und die Uebernachtung in einem kleinen Bergdorf bei einer Familie. Das ganze Dorf hatte kein Strom, keine Wasseranschluesse oder gar ein Telefon. Lediglich einen zentralen Brunnen.
Waschen durften wir uns dann am offiziellen Waschplatz, der aus einem Hof mit 2 Tonnen voll Wasser bestand. Es ist echt eine Kunst wie die sich unter ihrer Kleidung waschen!
Unglaublich ist auch, wie viel Kunst es zu bestauenen gibt. Dadurch, dass die Industrialisierung noch keinen Einzug erhalten hat und es kaum Maschinen gibt, kann man enorme Fingerfertigkeiten bestaunen.